Lebenslauf

Die Fotografin Gerda Schimpf

Ich war eine begeisterte Fotografin und habe ebenso gerne gelehrt.“ Gerda Schimpf

Am 14.03.1913 als Ilse Gerda Schimpf in Dresden geboren
Mutter: Gertrud Schimpf
Vater: unbekannt
Bei Mutter und Großmutter in Leipzig aufgewachsen.
1919 – 1923 Besuch der Volksschule in Leipzig.
1923 – 1929 Besuch der Höheren Mädchen-Schule in Leipzig, Abschluss mit Reifeprüfung.
1930 – 1931 Genesungsaufenthalt bei einer Tante in Königstein, Sächsische Schweiz.
1931 – 1932 Besuch der Frauenberufsschule in Leipzig, Sozialpädagogisches Seminar.
Erster Berufswunsch: Lehrerin, abgebrochen wegen wiederholter Erkrankungen.
Neuer Berufswunsch: Fotografin. Geplant war eine Ausbildung am Bauhaus in Dessau, wofür Kenntnisse der Grundlagen für Fotografie gefordert waren.
1932 – 1936 Ausbildung in der Lichtbildnerei Dore Bartcky in Leipzig (Schülerin von Hugo Erfurth, 1875-1948, 1925 gemalt von Otto Dix), Abschluss mit Gesellenprüfung.
1933 Das Bauhaus wird von den Nazis geschlossen.

1937 Umzug nach Berlin-Charlottenburg. Tätig als Portrait-Fotografin in verschiedenen Ateliers (u.a. auf Hiddensee). Später kommen noch Mode-, Kunst-, Architektur- und Industriefotografie hinzu.
1943 Meisterprüfung bei der Berliner Handelskammer.
1944 – 1945 Anstellung bei der AEG als technische AGL (Industrie-Fotografin).
1946 Eröffnung und Führung eines eigenen Fotoateliers am Witzlebenplatz 4 in Charlottenburg.
1948 Verlegung des Fotoateliers in ihre Wohnung in der Elisabethstraße 2, Charlottenburg.

Berufung zum Vorsitz bei der Gesellen- und Meisterprüfungskommission.
1959 – 1978 Fachlehrerin für Fotografie am Berliner Lette-Verein, Viktoria-Luise-Platz 6

28.12.2014 Gerda Schimpf stirbt mit 101 Jahren in Berlin.

Sie blieb Zeit ihres Lebens unverheiratet und lebte kinderlos.